Weitere Gewinner

Robert Meybrunn ist stellvertretender Feuerwehrkommandant bei Rhodia und fährt mit seinem E-Bike bei jedem Wetter zur Arbeit. Nur bei Glatteis lässt er es aus Sicherheitsgründen auch mal stehen. Da Radfahren die körperliche und geistige Fitness steigert, rät er anderen, die heute noch das Auto benutzen, auf das Rad zu wechseln.

Jan Castonguay arbeitet bei Cellgenix und freut sich auch über 50 Euro.

Hagen Kurz arbeitet bei badenova in der SAP-Anwendungsbetreuung & Entwicklung. Sein bester Ausgleich für die häufige Tätigkeit am PC ist die tägliche Fahrt mit dem Rad von Kirchzarten-Neuhäusern ins Industriegebiet. Eine Wegstrecke beträgt 13 Kilometer. Diese nimmt er sommers wie winters – außer am freitäglichen home-office Tag – mit seinem E-Bike auf sich. Nachdem er gelesen hat, das gerade E-Bike-Fahren durch die optimale Trittfrequenz lebensverlängernd wirkt, ist er noch mehr motiviert. Sein Rat bei rutschigen Situationen: „Halt Dich fest, lass das Rad niemals los, dann kann dir beim Sturz auch nicht so viel passieren.“

Die glückliche Gewinnerin heißt Ilse Löffler, die im Sekreteriat der Standortleitung von Rhodia arbeitet. Ihren täglichen Arbeitsweg von Endingen nach Freiburg bewältigt sie mit der Breisgau-S-Bahn und dem Fahrrad. Auch wenn die Strecke zwischen der Haltestelle Technische Universität zur Rhodia recht kurz ist, muss sie in der Engesserstraße immer wieder gefährliche Situationen erleben. Deshalb erwägt sie aus Sicherheitsgründen die Nutzung des Fahrradparkplatzes am Tor 2 in der Herrmann-Mitsch-Straße.

Den Kollegen, die noch mit dem Auto zur Arbeit kommen empfiehlt sie, eine alternative Art zur Arbeit zu fahren zu überdenken, der Umwelt zuliebe.

Ohne Bild

Michael Schillinger rbeitet bei Rhodia als Schichtelektriker. Sein Arbeitsweg von Köndringen zur Rhodia ist rund 20 km lang. Er fährt so oft es möglich ist mit dem Fahrrad, aber nicht bei jedem Wetter. Mit dem Radfahren will er etwas für seine Kondition tun. Außerdem tut einem die frische Luft gut und man ist nach dem Fahren entspannter. Mit dem Zustand der Strecke ist er sehr zufrieden – es gibt da nichts zu verbessern.

Anna Edinger arbeitet bei Charles River und fährt jeden Tag die ca. 4 km mit dem Rad zur Arbeit. Die Radwege sind ganz ok, meint sie, allerdings ist der Abschnitt von der Messe zum Flugplatz hinter dem XXL Möbelhaus viel zu eng und nicht asphaltiert. Das kann richtig gefährlich sein, vor allem im Sommer, wenn dieser Abschnitt vom Gebüsch zugewachsen ist. Da wird es bei Gegenverkehr oft sehr eng.

Dietmar Herzog (Badenova) fährt täglich 5 Kilometer in den Betrieb. Morgens ist er nach der Fahrt richtig wach und abends nutzt er die Zeit zum Abschalten.

Martin Münchbach, der bei Rhodia in der FilterTow-Produktion auf Schicht arbeitet, fährt immer dann von Denzlingen mit dem Rad zur Arbeit, wenn es die Zeit und das Wetter zulassen. Auf seinem Radweg hat er keine Mängel zu beanstanden. Seinen Auto-fahrenden Kollegen empfiehlt er es auch mal mit dem Rad zu probieren, da man so seine Fitness erhält bzw. verbessern kann.

Mike Weber arbeitet als Industriemechaniker in der Acetat-Produktion von Rhodia und fährt auch in seiner Freizeit gerne Fahrrad. Obwohl sein täglicher Arbeitsweg von Niederwinden nach Freiburg insgesamt 50 km beträgt, trifft er sich nach Feierabend regelmäßig mit Kollegen zu zusätzlichen Mountainbike-Touren. Da er durch das Radfahren seinen Kopf immer wunderbar frei bekommt, rät er seinen heute noch auto-fahrenden Kollegen es auch mal mit dem Radeln zu probieren.

Martin Schwer (Badenova) gehört schon seit Jahren zu den regelmäßigen Radfahrern. Täglich führt ihn sein Weg von Kirchzarten etwa 14 km in die Hans-Bunte-Straße. Mit Änderungen auf seinem Weg hat er gelernt, gelassen umzugehen, auch wenn nicht immer ersichtlich ist, wo die Radwegepflicht gilt und wo sie aufgehoben wurde. Gerade jetzt in der Herbst- und kommenden Winterzeit schwört er deswegen auf gute Beleuchtung, um richtig gesehen zu werden.

Oleg Scharkov arbeitet in der Neuradmontage von Hild und fährt jeden Tag die fast 5km zur Arbeit und geniesst die Zeit zum Abschalten.

Josef Egle arbeitet im Rhodia-Engineering im Bereich Automatisierungstechnik. Weil das Radfahren gesund ist und nach der Arbeit beim Abschalten hilft, fährt er täglich seine 12 km von FR-Hochdorf zur Arbeit. Um besser gesehen zu werden, trägt er in der dunklen Jahreszeit eine Warnweste. Die geänderte Verkehrsführung auf der Kreuzung beim IKEA sieht Josef Egle kritisch. Seit dem die roten Markierungen entfernt und die Vorfahrtsregeln geändert wurden, biegen die Autofahrer deutlich schneller in die H-Mitsch-Str. ab. Dies führt zu gefährlichen Situationen und ist aus seiner Sicht auch die falsche Botschaft.
Seinen heute noch Auto-fahrenden Kollegen empfiehlt Josef Egle den Weg zur Arbeit mal mit einem E-Bike zu probieren.

Thomas Hultzsch (Fraunhofer IAF) fährt jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit. Gerade für ihn ist das nicht selbstverständlich – letztes Jahr hatte ihn ein LKW-Fahrer einfach übersehen, bei der Kollision schwer verletzt, er verlor einen Zeh – und trotzdem hat er sich ca. 1 Jahr nach diesem tragischen Unfall wieder auf das Fahrrad gesetzt, mit verständlicherweise immer noch mulmigem Gefühl bei jedem LKW, der ihm nahekommt.
Daher appellieren wir heute wieder besonders an alle Radfahrer und Fußgänger unter uns: gerade in kritischen Situation verhaltet euch vorausschauend und eher defensiv, seid bremsbereit und rechnet immer mit einem Fehler des anderen Verkehrsteilnehmers – LKWs und Autos sind definitiv immer die Stärkeren.

Yanneck Möhler (Charles River) freut sich auch über 50 Euro. Da er kein Auto besitzt und die Verbindung mit ÖPNV von FR Haslach/Weingarten hierher ins IG Nord nicht sonderlich gut ist, nimmt er jeden Tag das Rad. Aber das ist überhaupt kein Problem und die frische Luft und Bewegung vor und nach der Arbeit tut richtig gut, vor allem wenn das Wetter so super ist wie dieses Jahr.